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Die Triarier H. Leo, Dr. P. Marheinecke, Dr. K. Bruno
Entstehung
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regt und blos gegeben; mehr als hinreichend wäre, nmselbst die ruhigste Natur in Harnisch zu setzen, und einenLammessinn zu empören und zu erbittern. Absichtlich redeich in größter Kürze und Flüchtigkeit, nur der Reden ge-denkend und die Thatcn mit Stillschweigen übergehend;weil hier nur der Stand der Sache festgestellt, nicht aberdem Unwillen neue Nahrung gegeben werden soll. Manwolle aber bedenken, daß Alles sein Ziel nnd Maaß hat aufdieser Erde. Wir beladen den Wagen langsam mit unserenFehlern, Jrrthümcrn, Mißgriffen, halben und ganzen Schlech-tigkeiten; die Ladung häuft sich und wächst langsam heran,Alles scheint auf's Beste zu gelingen; die Dinge fügen undschmiegen wider Erwarten sich zusammen; früher Aufgeleg-tes läßt immer einem Ncuaufzulegendcn Raum, und der Muthwächst mit der scheinbaren Sicherheit. So wird ein Stock-werk des Unrechts über dem andern gebaut; es baut sich soschön und so leicht, warum sollte man nicht noch weitergehen. Endlich legen wir zum Schlüsse noch ein Kleinsteszu, oder es kommt auch eine Brummflicge herangeflogen,und setzt sich oben auf; und nun kippt das ganze Gethürmeum, der Fuhrmann liegt unter der Last begraben, und diewildgewordenen Pferde gehen mit dem Wagen durch. Werdie Gewalt hat, könnte freilich Alles, wenn nicht einHöherer wäre, der diesen Gewalthaber mit all' seiner Machtbetraut, und auf die Länge nicht gestattet, daß er Miß-brauch mit dem Gute treibe, das er ihm nur lchenswciseübertragen, und dessen Alodificirnng, wie oft man es schonversucht, niemal zugegeben. Solcher Mißbrauch war zu allerZeit verboten, und um ihm zu wehren, hat Gott Abwei-ser und Hemmnisse zur Genüge in die Ordnung der Dingehineingelegt, die mit mehr oder weniger Nachdruck ihn nie-derhaltend, das Arge allmälig zu beseitigen wissen. In un-seren Zeiten aber, wo des Mißbranchs der Kräfte so vielgeworden, daß die Prmcipien aller Ordnung selbst, und nicht