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Die Triarier H. Leo, Dr. P. Marheinecke, Dr. K. Bruno
Entstehung
Seite
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politische Doctoren solche Schwänkcmacher in Wahrheit sind,darum haben >vir bei diesem uns so lange aufgehalten.

Alles das ist nichts, und darum auch rein in den Windhineingeredet. Der Erzbischof von Cöln hat dem Ministeriumnicht zugemuthct, das Erzbisthum in Würden und Ehren undallen Besitzstand wieder einzusetzen, wie daS Alles vor derRevolution bestanden; er hat nicht die landesherrlichen Rechtewieder verlangt, wie seine Vorgänger ehmals sie besessen;sondern er hat gesagt: ich bin Glied und Diener derKirche, ihr mit Allem verbunden, was den Menschen ehr-würdig, unverbrüchlich und heilig ist; diese Kirche hat ihrGesetz, ihre Ordnung und ihre Regel, denen ich auf meinGewissen und meine Seligkeit verpflichtet bin; verlangt nichtvon mir, was ihr mir nicht ansinncn dürft, weil alle gött-lichen und menschlichen Rechte es euch verbieten, und wasich, durch dieselben Rechte ermächtigt und durch Verpflichtun-gen gebunden, versagen muß. Die anderen Bischöfe habendiesen seinen Worten sich angeschlossen; der gesammte Cle-rus ist beigetreten, und wenn Einzelne, ihrer Pflicht uncin-gcdenk, seither gesäumt; so werden sie entweder noch sich sel-ber, oder Gott wird sie zu finden wissen, zur Zeit wo sie sei-nem Gerichte reif geworden. Diese also nicht mitgezählt, ha-ben die Andern gcthan, was ihres Amtes war; sie habendamit würdig vor Gott und vor den Menschen bestanden,ihrem Thun ist reicher Segen von Oben herab gefolgt, undwo sie fest und beständig bleiben, wird noch ein reichlicheresMaaß desselben ihm zu Theile werden. Die Welt ihrerseitsaber hat neuerdings erfahren, daß Gewissenhaftigkeit, kirch-licher Sinn und Interesse für religiöse Ideen noch nicht,wie sie sich eingebildet, gänzlich ausgegangen in der deut-schen Pricstcrschaft.

Eben so wenig hat der katholische Adel in Westphalenund den Rhcinprovinzen gegenwärtig seine alten weltlichenund geistlichen Herrschaften der Regierung wieder abgefor-

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