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8 (1928)
Entstehung
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217
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Predigt am Wngsttage. 217

Menschen oder Gaben sehen noch achten solle, sondern alle Lehreprüfen und urtheilen nach dem klaren, gewissen Gottes Wort,das uns vom Himmel gegeben und gewisse eintrachtige Zeug-nisse hat der Apostel und der Kirche von Anfang her, wieauch St. Paulus wider seine falschen Apostel, so sich der hohenApostel Jünger rühmeten und auf derselben Person und Ansehenwider ihn pochten, solch Urtheil spricht, Gal. 1,8: Wenn auchein Engel vom Himmel ein ander Evangelium predigte, das seyverdammt und verflucht w.

Auf daß in allen Dingen Gott gepreiset werde, durchJesum Ekwistum zc.

Das ist das Ende, darum es alles geschehen soll in der Chri-stenheit, daß niemand ihm selbst Gewalt, Ehre und Rubm sucheund zumesse von seinem Amt und Gaben, sondern allein Gott,der selbst seine Kirche beruffen und durch sein Wort und Geist re-gieret, heiliget und erhalt, und zu solchem seine Gaben uns gibtund schencket, und solches alles thut aus lauter Gnaden, alleinum seines lieben Sohnes, des Herrn Christi willen, auf daßwir ihm für solche Gnade und unaussprechliche Wohlthat, unsohn unser Verdienst gegeben, dancken und loben, und all unserThun dahin richten, daß sein Name dadurch erkennet und ge-preiset werde.

Predigt am Pfingsttage.

Apostgesch. 2, 1 — 13.

Von dem pfingstfest und von dem Amt des Heiligen Geistes.

A)ie Historie und Geschicht dieses Tages, samt der schonen Predigtdes Apostels St. Petri, die durch ihn der Heilige Geist gethan,so sich wohl gebührete, gantz auf diese Zeit zu handeln, wollenwir sparen bis auf die sonderbaren Predigten von allen Festendes Jahres, und jetzt ein wenig von der Ursach dieses Festes undvom Amt des Heiligen Geistes sagen.

Dieser Feyertag, den man hcisset den Psingsttag, hat sein