schied e ner Oberlläche werden die Spannungen den Oberflächenumgekehrt proportional seyn, dem el. Werthe nach aber wirdeben wegen dieser Proportionalität der Spannnngs - Unterschieddoch immer als der gleiche sich zeigen. Um ein gemeinschaft-liches Mals für alle Spannungs - Unterschiede , welche durchdie Berührung, je zweier Körper mit einander begründet werden,zu haben, wollen wir den Spannungsunterschied zwischenKupfer und Zink = 1 setzen. Da nun die positive Spannungihrer Gröfse näch vollkommen gleich der negativen ist, wennbeide Körper isolirt, und übrigens in Gestalt und Gröfse derOberfläche einander vollkommen gleich sind, so folgt in Be-ziehung auf diese Einheit von selbst, dafs unter den angege-benen Bedingungen die positive Spannung des Zinks durch + |,die negative des Kupfers durch'—-1- ausgedrückt werden mufs,wodurch indefs über die elektrometrische Gröfse dieser Span-nung, verglichen mit irgend einer andern, noch nichts ausge-sagt ist. Wird der eine von diesen beiden Körpern mit demErdboden in Verbindung gesetzt, wodurch seine el. Spannungauf 0 herabsinkt, indem hierbei von der sehr geringen galvani-schen Wirkung zwischen dem Erdboden (oder der blofsenFeuchtigkeit) und diesen Körpern abgesehen wird, so steigt dieSpannung in dem andern auf das Doppelte von derjenigen wel-che er in dem ersten Falle zeigte, und zwar in dem einen diepositive, in dem andern die negative, folglich in dem ange-nommenen Beispiele von -f- + auf -f- 1 in dem Zinke, undvon —4-auf—1 in dem Kupfer , worin eben sich das We-sen der galvanischen Elektricitäts-Erregung, dafs sie ihre Grenzein einem constanten Spannungsunterschiede habe, ausspricht.Der Spannrings - Unterschied zwischen -f- und •—■ ist näm-
lich gleich dem Spannungsunterschiede zwischen 0 und -j- 1und 0 und •—- 1. Dasselbe gilt auch, wenn beide Körper durchanderweitige Mittheilung E. erhalten haben. Diese wird sichzwischen ihnen, sie sey positiv oder negativ, nach den Gese-tzen, die für die Vertheilung der E. überhaupt gelten, aus-theilen, aber es wird in keinem Falle zu einer gleichförmigenSpannung kommen, sondern es wird in allen Fällen derselbeUnterschied in ihrer el. Spannung bleiben, den sie zeigen, wennsie vor ihrer wechselseitigen Berührung sich im natürlichen el. Zu-stande befanden. Diese Erregung von freier E., oder dieseStörungdes natürlichen el. Gleichgewichts in Folge der Einwirkung he-