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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
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wenigstens äs don ^ont ist. Ich weiß sehe gnt,dass es Dir nicht ganz recht ist, wenn ich derglei-chen Konvenicnzcn beobachte, aber es geschieht auchunserer äußeren Umgebung wegen, die in der Nicht-beachtung der üblichen Aufmerksamkeit einen Man-gel an wechselseitigem Estime sehen würde. Ich liebeDich so sehr, dass ich für meine Person gar nichtnvthig hätte, Dich zu cstimicren. Du bist meine liebeMouche, und ich fühle minder meine Schmerzen,wenn ich an Deine Zierlichkeit, an die AnmuthDeines Geistes denke. Leider kann ich Nichts fürDich thun, als Dir solche Worte,gemünzte Luft",sagen. Meine besten Wünsche zum neuen Jahre, ichspreche sie nicht aus Worte!

Ich bin vielleicht morgen im Stande, meineMouche zu sehen, dann lasse ich es ihr wissen.Jedenfalls aber kommt sie übermorgen zu IhremNebukadnezar II.,

ehemaliger preußischer Atheist, jetzt Lotosblnmenanbeter.

359. An die Mouche *).

Liebste Mouche!

Ich bin sehr leidend und zum Tode verdrieß-lich. Auch das Augenlid meines rechten Auges

*) Vom Anfang Januar 1856.