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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
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dissidcnzim, sondern nur berechenbare Geschäftsdiffe-renzen, welche allenfalls ein Hapern und Kabbeln ver-ursachen konnten. Zwischen mir und Herrn RichardReinhardt, meinem ehemaligen Sekretär, steht esanders; obgleich er meine Interessen, materielle wiemoralische, sehr warm vertritt, so fehlt ihm dochjene Gcfiihlstolcranz, die ich in so hohem Gradebesitze und wodurch es mir möglich ist, in Fällen,wo nur mein Geldintercsse oder meine Eitelkeit imSpiele ist, 5 eine grade Zahl sein zu lassen, undtrotz aller Widerbellerei den Ehefrieden aufrechtzu erhalten. — Gestern Hab' ich die GemüthSvcr-schiedenheit, die zwischen mir und meinem ehemaligenSekretär besteht, ganz einsehen müssen, und das Bei-wort ehemalig sagt Ihnen, dass wir uns trennenmufften. Nächstens sage ich Ihnen, was er von mirverlangte, was ich nur versprechen sollte für denFall meines Todes, und was ich dennoch bestimmtversagte, ehrlich wie immer auf alle momentaneBortheile verzichtend, um keinen späteren Vorwür-fen von Zweideutigkeit mich auszusetzen. Ich willlieber hilflos in meiner isolierten Lage verschmach-ten. Sic werden, wenn ich Ihnen das Rcinhardt'scheBegehrnis melde, mir gestehen, wie sehr Sie Un-recht hatten, mir durch Lappalien nur einige Minutenzu verbittern. — Durch Reinhardt konnte ich Ihnen

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