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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
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heutigen Nummer jenes Journals erscheint, schickeich ihn Ihnen mit und Sic befördern ihn gefälligstan Varnhagcn) — Ja, Varnhagcn's Stil ist wahrlichdie eiserne Hand mit einem Handschuh von Sammt,und der wird meinem Vetter einen Handschlag geben,den er nicht vcrgisst bis ans Ende seiner Tage. —Schreibt Varnhagcn den Artikel, so ist er viel-leicht auch geneigt, ihn zu unterzeichnen, wie er beieinigen andern Artikeln in der „Allg. Zeitg." ge-than hat. Dies wäre von einem erstaunlichen Ge-wichte, und meine schreckliche Lage erwägend ent-schließt sich vielleicht dazu der Freund, der sonst sobehutsam. — Aber auch meinem Herzen, „meinembeleidigten Herzen", wie Rahel sagen würde, dürftees Wohlthun, den vornehmen Varnhagcn so rück-sichtslos aus seiner Höhe mir öffentlich zur Hilfebeibringen zu sehen. T hat es gethan und sich einewiges Verdienst um mich erworben, der Pöbelwird ob seiner That sehr beschämt sein. Ich kannihm noch nicht schreiben, denn jeder Brief kostet mirjetzt einen Fetzen Gesundheit, — lassen Sie ihn daswissen. Gewiss sind sehr schnöde Antworten vonHamburg angekommen. Ich möchte sie wohl kennen,obgleich ich sie errathe. — Und nun leben Siewohl, thcnrcr geliebter Freund.

H. Heine.