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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
Seite
73
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Resignation ertragen — aber die Angelegen-heiten, die ich anch schon mit Gelassenheit betrieb,fangen seitdem einen solchen Tumnlt an in meinemGemüthe, dass ich wahrlich manchmal furchte, ver-rückt zu werden. — Hat mich aber Etwas reinwahnsinnig gemacht, so ist es der Brief, den ichgestern Abend (leider vorm Schlafengehen) von Varn-hagcn erhielt, und desshalb schreib' ich Ihnen so-gleich, trotz meines leidenden Kopfes. —- DenkenSie sich, Varnhagen, der so erfahrene Weltmann,

ist noch so abergläubisch, dass er mir

das Eyapopcha vorsingt, womit man mich schon voreinem Jahre ins Verderben gesungen. — Ich soll wie-der de- und wehmüthige Briefe an Karl Heine schrei-ben. — DaS thu' ich ja seit vorigen Mai, und nachjedem solchen Gewinsel wirft er sich hochmüthigcrin die Brust. — Mein erster Plan war, als mirdas Unglück Passierte, durch das entschiedenste Auf-treten zu imponieren und jede Drohung gleich insWerk zu setzen. — Diesen Plan durchkreuzten dieFreunde, die anderer Ansicht waren, die für die er-weichenden Mittel waren, und indem sie das Ge-gentheil thaten von Dem, was verabredet war, schei-terte Alles durch Inkonsequenz. — So sollte z. B.

und statt Dessen legte er sich aufs Bitten,

auf Sentimentalität, und Alles war verloren, und