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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
Seite
55
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danktcr Fabclkönig. Hätte ich nicht die Krone vomHaupte fortgcschmissen, und den Kittel angezogen, siehätten mich richtig geköpft. Vor vier Jahren hatteich, ehe ich abtrünnig wurde von mir selber, nochein Gelüste, mit den alten Traumgenosscn hcrum-zutnmmeln im Mondschein — und ich schrieb den„Atta Troll", den Schwancngcsang der untergehen-den Periode, und Ihnen habe ich ihn gewidmet.Das gebührte Ihnen, denn Sie sind mein wahlver-wandtester Waffenbruder gewesen, in Spiel undErnst. Sie haben gleich mir die alte Zeit begrabenhelfen und bei der neuen Hcbammcndienst geleistet— ja, wir haben sie zu Tage gefördert und er-schrecken — Es geht uns wie dem armen Huhn,das Enteneier ausgebrütet hat und mit Entsetzensieht, wie die junge Brut sich ins Wasser stürztund wohlgefällig schwimmt!

Ich bin durch Buchhändler-Vertrag verpflichtet,den „Atta Troll" herauszugeben. Das soll in eini-gen Monaten geschehen, mit Vorsicht, damit manmir nicht den Process macht und mich köpft.

Sie merken, thenrer Freund, wie vag, wie un-gcwiss mir zu Muthe ist. Solche schwachmatischeStimmung ist jedoch zumeist in meiner Kränklichkeitbegründet; schwindet der Lähmungsdruck, der gleicheinem eisernen Reif mir die Brust einklemmt, so