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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
Seite
38
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mir Kopfkrämpfc. Dabei zieht sich meine Lähmungüber die Brust. Daher will ich Ihnen nur noth-dürftig den Stand der Dinge ankündigen.

Dass sich die Negociation mit Halle zerschla-ge n, ist natürlich, da Derselbe keine Sympathie fürmich hat und sein Hasenherz nicht erfuhr, dass er,wenn die Sachen für mich ganz schlecht gingen, per-sönlich gefährdet — denn er ist, nach Aller Meinung,doch der letzte Grund meines testamentarischen Miss-geschicks, und ihn brauche ich nicht zu schonen auseingewurzelter Liebe, wie meinen Vetter Karl.

Ihre Unterredung mit Halle wird jedoch vongünstiger Wirkung sein, und schon Das scheint mirvon großem Nutzen, dass Karl Heine dadurch er-fährt, wie milde und versöhnlich Sie für die Fami-lie gestimmt sind und jede Verhandlung mit Ihnennur von unverlctzendcr Natur sciu kann. Diesesbietet uns den Vortheil, dass, wenn es nöthig, Siedirekt mit Karl Heine verhandeln können, zur Schlich-tung des verdrießlichen Handels. Es wird aberwahrscheinlich nicht nöthig sein. Vorgestern habe ichihm den versöhnlichsten Brief geschrieben, ihn, fürden Fall er beleidigt, um Verzeihung gebeten, undihn bei aller Liebe und Freundschaft beschworen,mir direkt oder durch Sie ein Wort wissen zu las-sen über seinen jetzigen Willen. — Sie sehen, dass