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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
Seite
36
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So haben Sie freie Hand, und ich lütte Sie,schaffen Sie Ruhe meinem Geiste, der wirklich einebessere Beschäftigung verdient. Ich ward durch dieGeschichte in der köstlichsten Arbeit unterbrochen, unddie widerwärtigsten Gelddisknssionen ertödtcn in miralle Poesie. Und gar ein Proccss! Hätte ich keinWeib und übernommene Verpflichtungen, ich schmissedem Volk den ganzen Bettel vor die Füße. ZumUnglück ist mein Wille auch so starr wie der einesWahnsinnigen — Das liegt in meiner Natur. Ichendige vielleicht im Jrrenhause.

In einigen Tagen schicke ich Ihnen die nota-rielle Vollmacht zur Hebung des Legats. Ich zwei-fele nicht, dass man es Ihnen unbedingt auszahlt,ohne Chikanc in der Abfassung der Quittung, widri-genfalls Sic mit noch größerem Skandal drohen.Man hat mich schon niederträchtig genug behandelt;hier, in der französischen Socictät, in der vor-nehmen Welt, wo die Hinterlassenschaft von Solo-mon Heine Aufmerksamkeit erregt, ist man indigniertüber die Handlungsweise meiner Sippschaft. Ichhabe überall die öffentliche Meinung für mich.

Sorgen Sic nur, dass die Vcrschreibung, dieich von Karl Heine verlange, nicht durch späterenLetztwillcn annulliert werden kann. Will man meineVerzichtlcistung auf Publikation von Familienangc-