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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
Seite
31
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1) Dic lebenslängliche Pension muss mir un-bedingt und unverkürzt, wie ich sie in den letztenJahren bezog (nämlich 4800 Franks jährlich) legalzugesichert werden, damit ich, wenn ich meinenarmen Vetter überlebe (was der Himmel verhüte!),von seinen Rechtsnachfolgern nicht gekränkt werdenkann; dass die Hälfte der Pension, im Fall ichvor meiner Frau sterbe, derselben zu Gute kommensolle, wird gewiss Karl Heine schon ans Großmuthbewilligen, da er ja doch die Wittwc von HeinrichHeine nicht vor Hunger sterben lassen darf.

2) Ich meinerseits bin bereit, einen Reversauszustellen, worin ich mein Ehrenwort gebe, nieeine Zeile zu schreiben, die meine Familie verletzenkönnte. Dic Abfassung dieser Verpflichtung mag sobindend als möglich sein — hat dieselbe Ihre Billi-gung, so wird die Unterzeichnung unverzüglich er-folgen. Kann ich den Frieden mir sichern, so werdeich eben so zahm und lenksam sein, wie ich wildund zähe bin, wenn ich Krieg führen muss.

Dass die mir im Testamente vermachten 8000??^mir ebenfalls ausbezahlt werden müssen, versteht sichvon selbst; diese haben Nichts mit meiner Pcnsions-fragc zu schaffen. Schon vor acht Tagen habe ichbei einem Notar eine Vollmacht aufsetzen lassen, wo-durch ich Ihnen die Befugnis crthcilc, jene Summe