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ich will jedenfalls, ehe ich ins Bad reise, dasMannskript zurechtmachen.
Ohne die geringste Schuld von meiner Seite,hat Laube sich schmähend gegen mich benom-men. Anfangs war ich darüber zu Tode betrübt,ich weinte wie ein Kind; Das war der Mensch aufdcu ich am meisten baute unter Allen, den ich wieeinen Bruder liebte, und den ich, selbst wenn erHofrath geworden wäre oder Ccnsor, dennoch nieverleugnet hätte. Jetzt bin ich auch darüber getrö-stet, ich empfinde nur noch wie Katzenjammer. Viel-leicht in einigen Wochen lache ich darüber und seheein, wie Wenig ich verloren habe.
Ihr Freund
H. Heine.
217. An Julius Campe.
Paris, den 23. Juni 1844.
Liebster Campe!
Seit acht Tagen könnte ich schon Antwort vonIhnen haben ans meinen letzten Brief. Und hatteIhnen doch so dringend ans Herz gelegt, dass ichins Bad reisen muss und eher Paris nicht verlassen