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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
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Zumuthung nicht machen, es durch Sievcking durchdie Censnr zu bringen. Wenn Dieser mein Vaterwar', könnte er mir das Imprimatur nicht er-thcilcn; dazu kommt, dass das Gedicht am un-leidlichsten Preußen und dessen König berührt, woSicveking also aus Staatsgrnndcn und Prioatsym-pathie nicht gut für mich seiu würde ^). Vou Cen-sur ist kciue Möglichkeit. Das Gedicht mnss als 21Bogen ohne Censur gedruckt werden, oder ich mnss,wenn Ihnen Dies nicht möglich ist, das Gedichthier oder in der Schweiz herausgeben. Anders seheich hier keinen Ausweg. Mit Censur kanu es nichtgedruckt werden, obgleich ich bei der Durchsicht nochdie grellsten Stellen strich, Ihretwegen, auch Ihret-wegen bei der Konception mich zügeltc und gewissauch noch jetzt ein Übriges thäte. Denn ich habe jadas Ganze zunächst Ihretwegen geschrieben.

Melden Sie mir daher umgehend, ob Sic dasGedicht, durch Zugabe auf 21 Bogen ausgedehnt,ohne Censur drucken können. Ist Dies durchausnicht möglich, so ist es rein überflüssig, dass ichIhnen das Manuskript einschicke; können Sie esaber in angedeuteter Weise drucken, so schicke ich

Trotz Heine's Befürchtung, wusste Herr Campedennoch das Imprimatur vom Syndikus Sieveking zu er-langen.