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2 (1804)
Entstehung
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Neichthum iil die kleinste Form einschließet.Sic findet an ihr lauter Verschiedenheiten, aberin andere schmelzende; folglich weder die Hülseder Linie, worin das Ganze den Thei! wieder-holt, noch die Hülfe der Häßlichkeit, deren Bc-standtheile als ledige Kontraste sich schärfer undschneller vordrängen. Ohne Ueberblick sestge-haliner Theile aber giebt es keine Schönheit,diese Tochter des Ganzen oder des Verhältnisses.

Nun ist die Phantasie überall mehr Wort-Schatten als Lcbens-Farbcn nach-und vorzu-bilden angewöhnt; die conitstiones coecae,wie Leibnitz sie nennt, bewohnen uns den gan-zen Tag, ich meine Schalten zur Hälfte ausder Sinnensprache, ein Viertel Ton- ein Vier-tel Schriftsprache.Wie leicht und leer, sagtJacobi, gehen uns die unendlichen Wörter:Himmel, Hölle, durch den Geist und über dieLippe!" Wie kahl wird nicht Gott ausgespro-chen und gelesen!

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