keit, sie reißen uns gewaltig ins Feuer ihrerEntschlüsse hinauf; und eben so bewegen sich dieBegebenheiten der Außenwelt in Harmonie mitihren Seelen. Die Poesie soll überhaupt unsnicht den Frühling erbärmlich und mühsam ausSchollen und Stämmen vorpressen, indem sieeine Schncekruste nach der andern weglockt undGraS nach Gras endlich verzerret; sondern siesoll ein fliegendes Schiff scpn, das uns aus ei»nein flüstern Wimer plötzlich über ein glattesMeer vor eine in voller Biüte stehende Küsteführt. Für das luftige ätherische Geistcrreichder Poesie ist der Prozeßgang der Reichsge»richte der Wirklichkeit viel zu langsam; die Sylsphide will auf keiner Musen»Schnecke reiten.
Das Epos bedarf weniger Motivierungenals das Drama, nicht nur, weil dort höhereGestalten in höherem Elemente gehen, sondernauch, weil sich dort mehr die Welt, hier aberMenschen entwickeln.