Druckschrift 
2 (1804)
Entstehung
Seite
413
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Man vergebe mir ein Nebcnwort. Nochimmer impfet man den Schauspieldichter zu sehrauf den Schauspiel-Spieler, anstatt beide z»ablaklicrcn. Alles, was der Dichter uns durchdie Phantasie nicht reicht, das gehört nicht sei-ner Kunst, sondern, sobald man es durch dasAuge auf der Bühne bekommt, einer fremdenan. Der eitle Dichter unterschiebt gern dieKünste einander, um aus dem allgemeinen Ef-fekt sich so viel zuzueignen, als er braucht. Gutangebrachte Musik eine Schaar Kriegereine Kinder-Schaar ein Krönungs-Zugirgend ein sichtbares oder hörbares Lei-den gehört, wenn es ein Lorbeerblatt abwirft,nicht in den Kranz des Dichters, obwohl in denKranz des Spielers oder Bühnen - Schmük-kers, so wenig als sich ein Shakspeare dieVerdienste der Lkalrsxeare's (-allerg, oderein Schikaneder die der mozartischen Zaubcr-slöts zueignen darf. Die einzige Wasser-