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folglich nichts Historisches übrig bliebe alswillkürliche Ähnlichkeit? Ich sagte noch,Wahrscheinlichkeit borge sich der Dichter vonder — Wahrheit. Die Wirklichkeit ist derDespot und unfehlbare Pabst des Glaubens.Wissen wir einmal, dieses Wunder ist gesche-hcn: so wird diese Erinnerung dem Dichter,der die historische Unwahrscheinlichkcit zurpoetischen Wahrscheinlichkeit erheben muß,die halbe Mühe des Motiviercns ersparen —ja er selber wird im dunkeln Vertrauen aufWahrheit uns mehr zumuthcn und kecker inuns greifen. Erwartung ist poetischer undkräftiger als Ueberraschung; aber jene wohntin der historischen, diese in der erdichtetenFabel. — Und warum erwählet denn über-haupt der Dichter eine Geschichte, die ihn, inso fern er sie erwählt, doch stets auf eineoder die andere Weife beschränkt und ihn nochdazu der Vergleichnng bloß stellet? Kann