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in Begebenheiten erscheinen, sondern nur ineinem hohen Herzen, das eben der Dichtervor unserem aufgethan.
Es ist nur unter Bedingungen wahr, daßhohe Karaktere und erniedrigte uns gleichgut, nur mit umgekehrten Kräften heben,wie etwa der Mond die Fluth des Meeresaufregt, er stehe am Himmel über dem Meereim Scheitelpunkte, oder unter demselben imFußpuukt. — Sobald gute Beispiele besser»,schlechte verschlimmern, so müssen ja dichteri-sche Karaktere beide weit scharfer und Hellergeben. Kann das Gedicht, oder gar dieBühne, wo der vom Dichter beseelte undverkörperte Karakter noch zum zwcitenmalesich in der Kraft eines lebendigen Menschenverdoppelt, besser als ein epikureischer Stallund als ein moralisches Znscktenkabinct er-greifen und erheben, denn als ein geistigesEmpireum hoher Gestalte»? — Legt man