seltene Angeburt des Herzens entstehen,welche zugleich die Schönheiten und dieSchönheit kennt.
Auch vom Zaubcrrauche der Leidenschaft-dieser poetischen Mittlerin zwischen Gesetz undSünde, indem sie entweder den Haß j„Stärke oder die Schwäche in Liebe verklebdet — darf der Dichter nur wenig als Hei-ligenschein um seine Heiligen ziehen; daherwieder die Uebeizahl der weiblichen kommt.Wenn der Bund der höchsten Ehre mitder höchsten Liebe das Ideal vollendet: sostellet es sich am Weibe, dem die Ehre weitnaher liegt als dem Mann die Liebe, ambesten dar. Freilich spannen die Weiber nichteben Plates Rappen und Schimmel vor ih-ren Venuswagen, sondern eine weiße undeine schwarze Taube.
Je weiter vom sittlichen Ideal der Ma-ler herunter steigt, desto mehr Karaktcristik