Druckschrift 
2 (1804)
Entstehung
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ihr müsset ihn hören, nicht bloß sehen; euchmuß er wie ja im Traume *) geschieht

') Aus Jean Pauls Briefen gehört folgende StelleSeit. 146. bisher.Der Traum ist unwillkürliche Dicht-kunst; und zeigt, dag der Dichter mit dem körperli-chen Gehirne mehr arbeile als ein anderer Mensch. War-um hat sich noch niemand darüber verwundert, dager in den Sohnes äölackec» des Traums den agie-renden Personen wie ein Shakspeare die eigemhüm-lichste Sprache, die schärfsten Merkworle ihrer Natureingiebt, oder vielmehr dag sie es ihm soufflieren, nichter ihnen? Der ächte Dichter ist eben so im Schrei-ben nur der Zuhörer, nicht der Sprachlehrer seinerKaraktere, d. h. er flickt nicht ihren Dialog nach ei-nem mühsam gehörten StyNstikum der Menschenkennt-nis; zusammen sondern er schauet sie wie im Traumslebendig an und dann hört er sie. Viktors Bemer-kung, dag ihm ei > gcträumter Opponent oft schwe-rere Einwürfe vorlege, alS ein leibhafter, wird auchvom Dramatiker gemacht, der vor der Begeisterungaus keine Art der Wortführer der Truppe seyn könnte,deren Llollenscvreiber er in derselben so leicht ist. Dagdie Traumstaiisien uns mit Antworten überrasche», diewir ihnen doch selber inspiriert haben, ist natürlich;