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Der erste Triarier : an Joseph von Görres
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Beilage IX. (Zu S. 168.)

Aus der Bannbulle Johanns XXII. gegen Ludwig denBaier, deutschen Kaiser vom I. 1313 —13-17.

„Verflucht sei dieser Ludwig, verflucht, wem, er eingeht, ver-flucht, wenu er ausgeht! Der Herr schlage ihu mit Verstandes-losigkeit, Blindheit und Tollheit! Der Himmel sende seine Blitzeaus ihn herab! Der Zorn des allmächtigen Gottes und der selig-sten Apostel PctruS und Paulus, deren Kirche er zu verwirren ge-dachte und noch gedenkt, entbrenne über ihn in dieser und der zu-künftigen Welt! Die Erde öffne sich und verschlinge ihn lebendig!In einer einzigen Generation schwinde sein Name und Angedenkenvon der Erde! Möchten doch alle Elemente ihm zuwider sein,möchte sein Haus wüste werden! Möchten seine Kinder von ihrenWohnungen vertrieben werden und vor den Augen ihres Vatersin die Hände ihrer Feinde fallen!"

Beilage X. (Zu S. 168.)

Die Anwendung der Tortur gegen die Ketzer befahl zuerstZnnocenz IV. (1252) in der Bulle „i^il exstirpanüs": Teucsturprsetcrea potestss seu rector omnes baereticos, guos captosIislzuerit, cogere citrs mein bei ä im in u ti o u em et mortispericulum — errores suos expresse stiter! et sceusare aüosIisereticos, guos sciunt, et bona eorum, sicut co^untur sures eilatroncs rerum temporalium sceusare suos compüces et later!mslelici'g, guse sccerunt.

Wenn auch das citrs einen weniger heftigen Grad der Fol-terun g zu verlangen scheint, so gesteht doch Llorente selbst, laßman die Gefangenen bis aus den Tod folterte; und es ist das„sicut Istrones roguntur" schon Beweis genug, welches gräßlicheVerfahren die Päpste angewandt wissen wollten. Tödten wolltenauch die weltlichen Gerichte durch die Tortur nicht, obgleich Leutevon minder starker Constitution nicht selten über den Martern denGeist aufgaben, und die Qualen gewöhnlich von einer Art waren,