Druckschrift 
2 (1826) C und D
Entstehung
Seite
720
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Dynaraomeler,

zum Ilindurchs tecken der Sclirauben erforderlichen Löcherndurchbohrt. In der Richtung der kleinen Axe sind vermittelstder Schrauben c, c, c, c die beidem Handgriffe a, a angcschraublwelche zum bequemeren Festhalten etwas gopolstert, und mitLeder umwunden werden. In der Richtung der grofsen Axeaber sind zwei Oehre f, f durchgesteckt, und mittelst derSchrauben d, d und der genau au die Biegung passenden Plat-ten g, g befestigt: durch diese gehen die starken, im Ganzengeschmiedeten eisernen Ringe von 1,8 Z. innerem Durchmesser,und 0,36 Z. Dicke, welche in den hinlänglich erweiterten Oeh-ren sich frei und leicht bewegen. Man ersieht bald, dafs dieHandhaben a, a, dazu dienen, kleinere Kräfte zu messen, dieRinge aber für gröfsere und sehr grofse bestimmt sind. In derMitte der Ellipse und am einen Ende der kleinen Axe ist vermit-telst der Schrauben y y der Hache, 1 Lin. dicke, eiserne Trägera festgeschraubt, welcher in drei Zweige ausläuft; zwei der-selben S, S, 2 Lin. breit, dienen als Halter des auf ihnen fest-geschraubten etwas mehr als Halbkreises vvv, der dritte J»aber ist in einer Lange von 2 Zollen ausgeschnitten, trägt amEnde den Haken » welcher sich zwischen den beiden durchdie Schrauben ß ß' an die stählerne Ellipse befestigten Zweigen3t X bewegt, und dazu dient, bei etwa angewandter iibermäfsigcrKraft an den Handgriffen a, a gegen den Haken i an dem Zwei-ge X' zu fassen, und die weitere Ausspannung des Dynamome-ters in der Richtung der kleinen Axe zu sistiren; zugleich aber,wenn eine allzustarke Kraft auf die Ringe b, b wirkt, gegendas Bodenstück sich zu stemmen, und somit eine weitere Aus-dehnung nach der Läiigenaxe unmöglich zu machen; eine zurSicherung des Werkzeuges nothwendige Vorrichtung. Auf demTräger a £ % des getheilten Bogens vvv ist ein Stift befestigt,um welchen die Rolle se sich leicht, doch ohne die geringsteSchlotterung umdreht. Ueber dieselbe ist die Schnur (eine feineDarmsaite) cp cp cp ganz lierumgeschlungen, und mit ihrem ei-nen Ende an den Vorsprung ip des Trägers X, mit dem andernaber an die Feder er befestigt. Letztere ist der gröfsern Stärkewegen doppelt,- und aus einer starken Taschenuhrfeder ge-macht; sie ist in der kleinen Querstange nt in einem Einschnit-te bei t festgekeilt, und geht freigelassen bis an den Bügel desDynamometers zurück, ist aber so angespannt, dais sie dem