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D a m p f.
Temperaturen stellt, mithin zur Erhaltung z. B. der doppelten !Elastizität nicht die doppelte Quantität Dampf erforderlich ist 1 jund dieses entscheidet ganz offenbar für einen Vortlieil zu Gun-sten der Dampfmaschinen mit hohem Drucke, insbesondere dervon Perkins erfundenen 2 . Um dieses sowohl im Allgemeinen, ials auch in spezieller Beziehung auf die Perkins’schen Maschi-nen deutlich zu machen, wollen wir abermals die demnächstzu bestimmenden Elasticitäten und Dichtigkeiten als genau vor-aussetzen, und bei der Berechnung benutzen. Bei Perkins’s 'Dampfmaschinen wird ein 35facher Luftdruck vermittelst desDampfes durch die hierzu erforderliche Heizung erzeugt, wo- !von aber ytel unbenutzt bleibt, indem der Dampf bis zur Span- inung von 5 Atmosphären abgekühlt, und so wieder in den Er-zeuger zurückgeprcfst wird. Bei den gewöhnlichen Dampf-maschinen von einfach atmosphärischem Drucke wird der Dampfnur höchstens bis etwa 50° C. wieder abgekühlt, welcher Tem-peratur 3,4 Z. Quecksilberhöhe zugehört, so dafs also auchhierbei nahe itcl, in der Wirklichkeit gewifs volle ylcl verlo-ren wird. Nehmen wir nun ferner an, dafs im Verliältnifsbeider ungleicher Elasticitäten die zum Hineinpressen des Dam-pfes in den Generator bei Perkins’s Dampfmaschinen erforder-liche Kraft derjenigen gleich ist, welche bei den WaLl’sclien aufdie Bewegung der Condensationspumpe verwandt werden mufs,so wird der Nutzeffect beider im umgekehrten Verhältnisse derzur Erzeugung des Dampfes erforderlichen Wärmemengen ste-hen. Hiernach ist dann, die Dichtigkeit des Dampfes von at-mosphärischem Drucke als Einheit angesehen die des 35malsoelasLischen = 24,8, oder in runder Zahl = 25, mithin wird
1 Millingtou a. a. 0. p. 38£. Tagt geradezu: da es klar bewiesen
ist-, dafs die Zunahme an Kraft- in dem Dampfe grofser ist , als dieje - !nige in der Feuerung, um diese hervorzubringen ; allein, auf welcheWeise dieses bewiesen sey, wird nicht angegeben. |
2 Hiernach ist Beruoulli zu berichtigen, welcher in seinem Wer-ke : Anfangsgrunde der Dampfmaschinenlehre für Techniker und Freun-de der Mechanik. Basel 1825. 8. a. a. 0. behauptet, zur Erzeugung desdoppelten Druckes sey eine doppelte Quantität Dampf erforderlich, und |daher kein Ersparniis au Feuerinaterial zu erhalten. Das Verhalten derDämpfe ist anders als das der permanenten Gasarten. Vergl. unten iDichtigkeit.