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2 (1826) C und D
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Latente Wärme.

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Weglassung des einen, anscheinend ein zu kleines Resultat ge-benden Versuches, zu 538° C.

Die hier milgetheilten Resultate weichen in der That weni-ger von einander ab, als die Schwierigkeit der Experimente er-warten läfst. Indem nun insbesondere die von Uiie und Desmetzgefundenen Bestimmungen das meiste Zutrauen verdienen, sokönnen wir hiernach unbedenklich die latente Wärme des sie-dend heifsen Wasserdampfes in runder Zahl zu 540° C. anneh-men, d. li. eine gegebene Menge siedendheifser Wasser dumpfwürde hinreichen, um 5,4 gleiche Mengen Wasser vom Null-puncte zur Siedehitze zu bringen, oder würde 540 gleiche Men-gen um 1° C. zu erwärmen vermögen I .

Ueber die Dämpfe anderer tropfbarer Flüssigkeiten sindungleich wenigere Versuche vorhanden. Hierhin gehört eineallgemeine Angabe von Gay-Lussac 2 , wonach in Gemäfslieitseiner Dntersuchungen über die Dämpfe die latente Wärme desDampfes von Wasser , jLlhohol und Terpentinspiritiis sich wie1: 0,435 : 0,226 verhalten soll, welches durch Substitution deroben für Wasserclampf angenommenen Bestimmung für Alkohol-dampf 235°, 44 und für den Dampf von Terpentinspiritus127°, 04 C. giebt. Ungleich umfassender, und grofses Zutrauenverdienend sind die Bestimmungen von Uiie 3 , welcher durchseine oben beschriebenen Versuche die latente Wärme der Däm-pfe von folgenden Flüssigkeiten bestimmte.

Wasser ......

537°, 22

Alkohol ( sp. Gew. des Alk. = 0,825 )

245,56

Schwefeläther (Sieclepunct = 44°,44)

. 168,00

Terpentinspiritus ....

- 98,82

Petroleum .....

. 98,82

Salpetersäure (sp. Gew. = 1,494

Siedep. == 73°,89)

296,66

Fliiss. Ammoniak (sp. Gew. 0,978)

465,15

Essigsäure (sp. Gew. 1,007)

486,11

1 Die Bestimmungen von Sharpe und Thomson S. unten.

2 Ann. de Chim. LXKX. 213. Daraus in G. XLV. 333.

3 a. a. O. p. 389.

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