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Allgemeine Bestimmungen.
gröfslcn Wärmealmosphären besitzen, deren stärkere gegensei-tige Repulsionen bei geringerer Anziehung zu den Moleciilcnder Rasis diese letzteren selbst weiter von einander entfernenund daher die mindest dichten Dämpfe bilden, welches voll-kommen mit der Erfahrung übereinstimmt, während ihre ge-ringeren Elastici täten wegen der Abstolsungen der minder dichtaugchäuflcn WärnicLkcilchen unter einander einem äufsemDrucke einen kleineren Widerstand entgegensetzen. Pamiot 1 2 3endlich ist geneigt, verschiedene Arien von Wasserdampf, einen■physischen , einen chemischen und einen Bläschendampf(vapeur pliysicpie, clumiquc ct vesiculaire) anzunch-men, allein die Natur bietet uns keine Erscheinungen dar, wel-che einen solchen Unterschied anzunehmen nölhigen.
Die Gasarten nebst den Dämpfen als eine Verbindung derWärme mit wägbaren Grundlagen anzusehen, ist keine neueVorstellung, sondern schon Lavojsieu 2 hat dieselbe gehabt,und nachher sind Saussüue 3 , Dr, Lüc u. a. dieser Ansicht bei-getreten. Am ausführlichsten hat sich De Lüc hierüber erklärt,und namentlich das Feuer oder den Warmestoff das fluidum de-ferens (fluide deferant) genannt, welches die Ehelichender expandirten Flüssigkeit aus einander halten, und das ver-schiedene Verhalten der Dämpfe, nebst den Veränderungen,welche sie zeigen, bedingen soll 4 . Uebrigens werden alle be-kannte Flüssigkeiten durch den Eiiiflufs der Wärme in Dämpfeverwandelt, und da es gegenwärtig wohl gar keinen Körpermehr giebt, welcher nicht durch die höchsten Grade der Ilitzein Dampf oder Gas verwandelt werden könnte, so lassen siehdicscmnach auch alle als mehr oder minder verdampfbar anse-hcn. Manche Substanzen, namentlich thierische und vegeta-bilische Stoflc werden früher in ihre Bestandlheile zerlegt, alssie schmelzen und also auch sieden, daher aus ihnen Gasartenund nicht Dämpfe entstehen. Von den Metallen hat das Queck-
1 \oigtMag. Iit. 1. G. X. 167. Eutretiens snr la Physique. IV.264. Vergl. Boeckmann bei G. XI. 66.
2 Mem. de Par. 1777.
3 Essay sur 1’ Hygrom. Ess. IIL cb. 1.
4 W. A. E. Lampadias kurze Darstellung der vorzüglichsten Theo-rieu des Feuers u. s. w. Go'tt. 1796. 8. p. 51. Vcrgl. Gren. I. VIII. 143.