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Doppelter.
Gold- und Silberpapier bedient, und zwar einer von etwa 1000Plaltenpaaren, welche selion eine sehr merkliche Divergenz amGohlblatlelektrometer etwa von 10° hervorhringt, und dannden Condensator mit einem Stücke dieser Säule in Verbindungsetzt, und abermals die Spannung untersucht. Gesetzt 20 Flat-tenpaare hätten eine Spannung von 16° durch Hülfe des Con-densators hervorgebracht, so wiirdo dieses auf eine 80fachecondensirende Kraft deuten, denn da die Spannung jener 20Plattenpaare 50mal geringer als der der 1000 Plattenpaare ist,so kann sie nur j- betragen; da nun aber der Condensator 16°zeigte, so mufs sie 80mal verstärkt worden seyn. Ich erinnereindessen, dafs ich durch trockene Säulen nicht leicht eine be-deutende Ladung in meinen Condensatoren hervorbringen konn-te, und dafs bei dieser Art der Berechnung die Elektrometervorher regulirt seyn müssen, so dafs ihre Grade ein genauesÄlafs der Spannung durch ihre Gröfse im einfachen Verhältnissederselben unmittelbar geben. Bei dieser Bestimmungsart wirdvorausgesetzt, dafs die elektrische Spannung einer Volta’schenSäule in einer arithmetischen Progression mit der Zahl der Plat-tenpaare wachse. Meine empfindlichsten Condensatoren zeig-ten mir bei dieser Art der Prüfung eine 300fachc condensirendeKraft, indem das Goldblattelektrometer erst in Berührung mitdem 300 sten Plaltenpaare einer gewöhnlichen mit Kochsalz auf-gebauten Zink - Kupfersäule die gleiche Spannung zeigte, welcheein einfaches Plattenpaar durch Hülfe jener Condensatoren dar-an zu erkennen gab.
5. Doppelter Condensator.
Es kann die Elektricität des Coudensators selbst noch durchMittheilung an die Collector -Platte eines zweiten kleinern Con-densators merklich gemacht werden. Eine sehr zweckmäfsigeVorrichtung hiezu hat Cütiibehsojt angegeben. Statt in hori-zontaler Lage befinden sich hier die Platten hei ihrem Gebrau-che in einer vertiealen; aa und bb sind Messingscheiben von Fig.ungefähr 8 Zoll Durchmesser. Die Platte bb ist an die mit ei-ner Hülse versehene Kugel von Messing e angeschraubt und wirdvon einem Glasstabe c getragen , dessen unteres Ende in demhölzernen Fufse d befestigt ist. Die andere Platte aa wird vonder Messingstange f, die unten mit einem Charnier, und ober:
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