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C a p i 11 ari tat.
Fig. nach Gay-Lüssac 1 mit einem hierzu eigends verfertigten In-^'strumeute. Dieses besteht aus einem Gcfäfse, welches ver-mittelst der Stellschrauben v vv lothrecht gestellt werden bann,wie eine auf den lland AB gesetzte Wasserwage angiebt. Auldieses wird vermittelst der Bodenplatte a b der Apparat gesetzt,welcher in dem Falze C C das Haarröhrchen T T tragt. EinFernrohr N M, auf einer getheilten Stange R R verschiebbarund mit einem Mikrometer versehen, auch durch das BlcilothF P lothrecht erhalten, zeigt den oberen Stand der FliissigkeiLS und die Höhe des Meniskus. Um aber, bei der Erhebungder Flüssigkeit am Rande des Gefäfses das Niveau in der Miltezu linden, wird auf die Scheibe ab der Träger der mit einerSchraube versehenen Stange t F gestellt, und die SpiLze t solange herabgesclirobcn, bis sie die Oberfläche der Flüssigkeitgerade berührt, während der Apparat mit der Röhre etwasseitwärts geschoben bleibt, um durch das Herausnehmcii derRöhre den Inhalt des Gefäfses nicht zu vermindern. Dannnimmt man mit einem Stechheber oder einer Pipette etwas vonder Flüssigkeit heraus, um die Spitze genau zu sehen, schiebtdas Fernrohr herab , bis die Spitze des Stiftes im Mikrometererscheint, und der am Stabe vom Fernrohre durchlaufene Raumgiebt die Höhe der Flüssigkeit im Haarröhrchen.
Um die von La Place aufgestellte Theorie zu prüfen, stell-ten IIaug und TiiE.viF.itY mit vorzüglicher Genauigkeit einige Ver-suche an. In Haarröhrchen von der nämlichen Glasart vom
Durchmesser
3
4
3
i nnn
wurde Wasser gehoben
6,75
10
18,5 —
Oraugenöl
3,40
5
9,0 —
welche Zahlen dem verkehrten Verhältnisse der Durchmesservollkommen entsprechen. Es gehört somit für l mm eine Ca-pillaratlraction für Wasser von 13,569, für Orangenöl vou6,7398 n,m oder für 1 Lin. par. von 6,0151 Lin. Wasser und2,9877 Lin. Orangenöl. Die Depression des Quecksilbers wur-de bei Röhren von 2 und millim. = 3f und 5,5 gefunden,welches für l mm eine Depression von 7|- millim. oder für eineLinie 3,251 Lin. beträgt. Man rnufsindeisbei andern vergleich-
1 Biot Traite. I. 441.