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2 (1826) C und D
Entstehung
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Camera obscura.

dar, die jedoch wegen der oben bemerkten Durchkreuzung derLichtstrahlen in i ebenfalls verkehrt erscheint.

'Di ese unterhaltende der Malerei dienliche, und durch ihrespätere Anwendung auf die Theorie des Sehens auch der Physiknützliche Vorrichtung ward uni die Milte des sechzehnten Jahr-hunderts von dem Neapolitaner fmiASX Baptist Poiita erfunden,einem Gelehrten,, der sich durch gründliche Forschungen inden Naturwissenschaften, so gut es damals möglich war, sowiedurch Verbreitung nützlicher Kenntnisse grofse Verdienste er-warb. In seiner magia naturalis, Neap. 1558- fol. erklärt ei-das Eigcnlhümliclie beider Arten der Camera obscura, und ih-ren Nutzen zur Abbildung natürlicher Gegenstände; ja er ver-suchte es sogar mit kleinen gemalten Bildern, die er in umgekehr-ter Stellung, stark von der Sonne beleuchlet, vor das Glasbrachte und vergröfsert und aufrecht an der innern Wand desverfinsterten Zimmers erscheinen liefs. Da er ihnen einige Be-wegung geben konnte, so stellte er auf diese Art Jagden,SchlachLen u. dergl. vor, was in jener Zeit übernatürlich schien.Dieser leiteLe, später den Pater Kikcueh auf die Erfindung derZauberlaterne, durch welche sich das Nämliche mittelst künst-licher Beleuchtung bei Nacht eben so bequem darstellen läfsl,und die noch jetzt ein IlaupLinstrument in der sogenannten be-lustigenden Physik ausmacht.

Die Darstellungen der Camera obscura zeichnen sichdurch die Schönheit und Harmonie der Farben, durch die Zart-heit ihrer Umrisse, und eine gewisse, von der Unvollkommen-heit der Gläser und Spiegel lierriihrende, Weichheit des Bildesaus, die weder die Camera lucida , noch der Malerspiegel (einam lliicken geschwärztes planconvexes GlasJ zu geben vermö-gen. Sodann trägt das Bewegliche der Figuren ungemein vielzu ihrer Annehmlichkeit bei, so dafs, wer die Aussicht auf ei-nen belebten, von der Sonne beschienenen Platz hat, es nichtbereuen darf, ein Zimmer für diesen Zweck einigermafsen cinzu-richten. Esbedarfdazu weiter nichts, als eine hinlängliche Ver-dunkelung desselben durch äufsere Fensterladen, oder inwendigeingepafste Fensterrahmen von Carton, ein Objectiv von etwa 5Fufs Brennweite, und eine mit weilsein Papier beklebte Tafel,p; a die im Breimpunct des ObjecLivs hingestellt wird. Die Umkeli-14 . rung des Bildes wird am besten durch ein rechtwinkliches