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2 (1826) C und D
Entstehung
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Camera obscura.

französischen Optikern Lereeours und Chevalier nnzeigen) dieVorzüge dieser Constructioncn im Gegensatz zu WollastonsPrincip erheben, so linden .heim Gebrauche der durchsichtigenTafel doch zwei wesentliche Schwierigkeiten statt, die heimdirecten Sehen ganz wegfallen. Die eine liegt in der äufserstschwer zu beseitigenden Doppelreflection der Glastafel, die an-dere in dem Umstande, dafs man kein Mittel hat, das oft zugrelle Licht der von der Sonne beschienenen Gegenstände so zulnodiliciren , dafs es die Sichtbarkeit der Bleil'eder nicht mehrhindere. Die Schwächung des Bildes durch gefärbte Gläser istein Hiilfsmittel, das keine Abstufungen in seiner Wirkung zu-läfst, dahingegen bei Wollastoxs Methode es leicht ist, durchVerschiebung des Regulators die relative Helligkeit der beidenObjecte dein jedesmaligen Beditrfnifs anzupassen. Die Erfah-rung hat auch gezeigt, dafs diejenigen Personen, denen nichtalles praktische Geschick überhaupt abging, durch Aufmerk-samkeit und Uebung sich mit dem Gebrauche des Wollaston-sclien vertraut gemacht haben.

Fkancoeur bemerkt, dafs der Optiker Chevalier, ehe Ami-cis Vorschläge bekannt waren, bereits auf die, in Fig. 9 ange-gebene Construction gefallen sey; es ist dieses um so wenigerzu bezweifeln, da wir oben gesehen haben, dafs der an neuenIdeen so reiche Italienische Optiker auch in ein Paar andernVorschlägen mit Lüdkle und Sömmerring die Ehre der erstenErlindung theilcn mufs l . /£

Camera obscura.

B u n k e 1 e Kam m e r; Chambre noire; Dark cham-her. Ein eingeschlossener dunkler Raum, in welchen dievon den umgebenden Objecten ausgehenden Lichtstrahlen nurdurch eine einzige kleine Oofliiung dringen können, von dersie divergirend auf einer gegenüberstehenden Wand sich aus-breiten, und auf dieser eine mit den natürlichen Farben ver-

1 Siehe über Wollastons Camera lucida Gilberts Ann. Bd. 34. pag.353. und Lüduuis Aufsatz, ibid. Bd. 42. pag. 338. Eine vollständigeUebersetzung von Ajiicis Schrift iu den Annal. de Chim. Tom. XXII.pag. 187.