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2 (1826) C und D
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Calorimeter.

wärmten, mul drittens, dafs sic die Erkältung flicht in derfreien Luft sondern in einem inwendig geschwärzten rings-um mit schmelzendem Eise umgebenen Behälter vor sieh ge-hen licJsen , in welchem die Luft bis auf die Spannung von einlaar Millimeter verdünnt worden war. Dadurch wurde derGang der Erkältung so langsam , dafs nicht nur die Einwir-kung der verschiedenen Lcitungsfähigkeil beseitigt, sondern auchbei der Feinheit des Thermometers , das halbe Hundertheile ei-nes Grades erkennen licis, die Momente der verschiedenen Er-kältungsgrade miL grofser Genauigkeit sich angeben lielsen.

Das Rumfordsclio Calorimeter, das, wie Biot bemerkt,eine vcrvollkommncte Anwendung der Theorie der Mischungenist, läfst sich auch nach dem Obigen mit Nutzen zur Bestim-mung des Wärmegrades erwärmter Körper gebrauchen. Wennman z. B. in ein Gefäfs mit Wasser ein erhitztes Stück MeLalllegt, so wird es dem Wasser so viel Wärme millheilen, als die-ses nach seiner Masse und seiner Wärme - Gapacität aul'zu-nelnncn fähig ist; dergestalt, dafs wenn t die Temperatur deserhitzten Körpers, m seine Masse, und e seine specilisclieWärme bedeutet, T, M und C ebendieses für das Wasser be-zeichnen, L m. c = T. M. G; woraus sich die Temperatur

T M C

t- ergiebt.

m c

Beispiel. Ein Kilogramm Eisen beinahe bis zur Schmelz-liitzc erwärmt, wurde in 9,615 Kilogrammen Wasser abge-kühlt, und die Temperatur des Letz Lern dadurch um 20 liun-derltlieilige Grade gehoben. Konnte mau annelmien, dafs diespecifisclie Wärme des Eisens hei allen Temperaturen die näm-liche sey, so hätte man c ==. 0, 11; C = 1; m = 1; M =

20 x 9,615

9,615 ;T =20; mithin t = --yyy-- = 1749 hundert-

Iheilige Grade, für die Temperatur des Eisens nahe an derSclimelzhitzc. Ueberhaupt ist das Calorimeter zur Schätzungvon Wärmeentwickelungen jeder Art, die durch Verbrennen,Atlnnen, Mischung fliifsiger Stoffe vor sich gehen, ein sehrbrauchbares Werkzeug. Die wichtige Bolle, welche die Lehreder specifischen Wärme in der Erforschung der innern Beschaf-fenheit der Körper spielt, erhebt dasselbe in den llang derjeni-