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2 (1826) C und D
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C a l o r i m o l e r.

cleiu die Temperatur des Gefiifscs derjenigen der eingescliiosseiienFlüssigkeit glcieli gesetzt wird.

Beispiel. 4 Pfund Salpetersäure wurden in einem gläser-nen Kolben von 0,551 Pf GewichL bis zu 100° C. erhitzt, undsclnnolzeu nach einer zwanzigstiindigen Abkühlung im Colorime-ter 3, 664 Pf Eis. Oie specilisclic Wärme des Glases isL 0,1929.Man lial also liier 11 = 3,664; m = 4, f 100, c = 0,1929

, . 75 X3,664 0,1929X0,531

m =0,531, niiLlun c=- - ---- =

4X100 4

0, 687010,02562=0,66139.

Beim Gebrauch des Calorimelcrs ist folgendes zu bemerken.

1. Das Eis, mit welchem die Zwischenräume gefüllt werden,inul's ja nicliL kälter als 0° seyn. Man timt daher wohl, cs vorder Anwendung etwa eine Viertelstunde lang ins Wasser zu tau-chen. 2- Es mufs so stark befeuchtet seyn, dals dasjenigeWasser, welches ein Product der Schmelzung ist, nicht vondemselben eingeschluckt werde, sondern sogleich ablaufe. 3-Es darf nicht aus allzukleinen Stücken bestehen, weil diese durchdie Wirkung der CapillariLät das VVassor zurückhallen könnLen.Eben deswegen ist auch der Schnee unbrauchbar. 4- Oie Eis-stärke dürfen jedoch auch nicht zu grofs seyn, um nicht freieZwischenräume darzubieten, durch welche die Wärme hindurch-strahlen konnte. Einige rathen an, ihnen die Gröfse einerNufszu geben. Auf jeden Fall wird, da die Gröfse der Stücke, mit-hin die dem anhängenden Wasser dargebotene Oberfläche immerkleiner wird, etwas mehr Wasser ablaufen, als was das blofse Pro-duct der Schmelzung ist. 5. Oie Temperatur des Zimmers, inin welchem operirt wird, darf niemals unter 0° seyn; sie darfaber auch nicht mehr als einige Grade über 0° ansleigen, datniLnicht die Wärme, welche durch die unvollkommene Verschlies-sung der Deckel eindriugen könnte, das Besultat störe.

Man entgeht einem grofsen Thcile dieser Schwierigkeiten,wenn man neben dem Calorimclcr, in welches der zu prüfendeKörper gebracht wird, einen zweiten, diesem in allen Theilcnmöglichst gleichen Eisapparal hinsclzt, und abwechselnd denerhitzten Körper erst in den einen, dann in den andern legi.Oer Unterschied der aus beiden abgelaufenen Wassermengen giebt