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2 (1826) C und D
Entstehung
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Fig. apparat; seine nähere Beschreibung ist folgende: A ist

^ eine Art Korb von Eisendraht geflochten, in welchen der zuprüfende Körper gelegt wird; er ist oben mit einem durchlö-cherten Deckel C versehen, und in den blechernen CylinderBßfrei aufgehängt. Der Zwischenraum zwischen Korb und Cvliu-der wird überall mit zerstofsenem Eise erfüllt. Das GcfäfsBBisL sodann noch von einem zweiten E E ganz umschlossen, undder zwischen beiden befindliche Raum ebenfalls mit Eis ausge-füllt. Im Gefäfsc B befindet sich unten ein eiserner Rost, undunter (liefern ein Drahlsieb, um fortgeschwemmte Eistheilchenaufzuhallen. Etwas tiefer ist der senkrechte Auslauf mit demHahn (I angebracht, während dein der Abzug aus dem äussernGefäfsc E seitwärts durch den Hahn f statt findet. Auch dieDeckel C und 1) D werden mitzersLofscneniEisc gefüllt; und soist der zu prüfende Körper ringsum mit einer doppelten Eis wandumschlossen. Indem er nun im Eisapparat bis auf 0° erkaltet,wird durch die aus ihm frei werdende Wärme ein Theil der iu-nern Eishülle geschmolzen, und das aus dem Halm d abfliefscn-de Wasser giebt das Mals dieser Schmelzung an. Was durchden Halm f abgeht, ist nur die Wirkung der äufsern Luftwärmeauf die äufscre Eishülle. Da das Wasser, solange noch ein Eis-theilclien in demselben bleibt, sich nicht über 0° Wärme erhebt,'so kann der innern Eishülle niemals einige Wärme von Aufscnher zugefiihrt werden.

Die Theorie des Calorimeters beruht auf folgendem: DieMenge des "vom erwärmten Körper geschmolzenen Eises istdesto gröfser, 1. je gröfser die Masse des Körpers ist, 2. jestärker seine Erwärmung war, und 3- je gröfser das Mafs fühl-barer Wärme ist, das er bei gleicher äufsercr Erkäl tung absetzt;mit andern Worten: sie ist im geraden Verliältuifs der Massenund Temperaturen der Körper und ihrer Capacität für die Wär-me (ihrer specilischen Wärme). Es sind also für d.ic Körper Aund a, nach ihren Massen M und m, ihren Temperaturen (zwi-schen dem Eis- und Siedpunkt des Wassers) T und t, und ih-ren specilischen Wärmen C und c, die Mengen W und w desge-

T 1 W

schmolzcncn Eises =MTC und m tc, oder C =- und c

MT

w

= Ha hier nur von relaLivcn Bestimmungen die Rede scyumt J