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daß Niemand mehr auf der Welt ist, der unSrecht zu kennen und wahren Antheil an uns zunehmen vermöchte.
14».
So groß ein Unglück anch sein mag, welcheStutze wir auch an andern zu finden hoffen mögen,nur auf uns, ans uns allein dürfen wir wirklichrechnen. Außerdem daß der, welcher sich verläßt,leicht verlassen wird, so hat Niemand so wie wirdas Gefühl dessen, was uns Roth thut, was unshelfen, uns beistehen, uns trösten oder wenigstensunfern Leiden einige Linderung bringen kann.
1.,0.
Der Mensch, den Jedermann glücklich glaubt,schlägt ihn das Schicksal und beugt ihn der Schmerznieder, büßt augenblicklich in den Augen desGleichgültigen (und selbst zuweilen in denen desFreundes) den Zauber ein, mit welchem ihn dasGlück umgeben hatte ; er scheint ihm ein anderer,ein gewöhnlicher Mensch, er erscheint ihm als Sei-nesgleichen, als ein Mensch, den man beklagen undnicht beneiden muß; und sollte er seine Leidenverstehen und theilen, von diesem Augenblick nimmt