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ein Schriftsteller, ein Gelehrter, so sucht erseine Ideen nicht in seinem Innern, sondern in derUnterhaltung gebildeter Leute, in ihren Verhand-lungen, in dem, was sie von ihren eignen Arbeitenvon denen Anderer sagen; in jenen Zügen, jenenWorten, welche ihnen entfahren, und die er miteiner gewissen Scharfsichtigkeit ausfasst, die eingerader Sinn Mühe hat zu begreifen. Wenn esein gewöhnlicher Mensch, ein bloßer Diener ist, sokann er noch, und selbst ohne es zu wollen, dieRuhe seiner Vorgesetzten oder seiner Herrschaftstören; er wird fast nnwillkührlich von jedem Wort,welches er sie sagen hört, berührt; er berechnetden Eindruck, welchen auf sie ein Brief, ein Besuch,eine Nachricht hervorbringt; und er wird ein umso mehr beunruhigender Beobachter, als er, nachder Art seiner Beziehungen, nicht im Stande ist,die Dinge richtig zu beurtheilen, und er sich noth-wendiger Weise davon einen falschen mehr oderweniger Gefahr drohenden Begriff macht.
Kurz, jene Geistesgierigkcit, die sich an Allesheftet, die nichts achtet, die sich nach dem Range,der Stellung, den Umständen verschieden gestaltet,ist eine Plage für Jedermann, und selbst für den,der mit diesem beklagenswerthen Fehler behastet ist;