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Gedanken der Frau Fürstin Constantia von Salm : aus dem Franz.
Entstehung
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23.

Trauet dem Menschen, welcher wenig spricht,nicht, wenn er Euch sein Herz zn eröffnen scheint;da er von Natnr nicht das Bedürfnis' dazu fühlt,so kann er nicht aus seinem Charakter fallen, ohneirgend eine Absicht, irgend ein Ziel, irgend einenPlan zu haben, der Euch nicht vortheilhaft seinkann, da er ihn nicht von freien Stücken und un-verholen ausspricht.

21.

Das Wortgepränge ist immer die Folge einergewissen Anstrengung, Gesinnungen zu schildern,die man nicht fühlt.

25.

Die geraden Seelen errathen sogleich die Falsch-heit, nicht weil sie schlauer oder klüger sind, alsdie-andern, sondern, weil ihnen Alles, was nichtin der natürlichen Ordnung der Dinge ist, auffällt.

26.

So geschickt der falsche Mensch auch sein mag,den Grund seiner Gedanken nicht zu verrathen;