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legenheit der Gesinnungen und der Ergebenheit,welche ihn in seinen eigenen Augen gar sehr her-absetzen wurde, wäre es ihm möglich, sich einenrichtigen Begriff davon zu machen.
4g.
Für eine Frau gibt es keine Freundschaft, dieder weiblichen vorzuziehen wäre. Die Anhäng-lichkeit, die ein Mann für sie haben kann, obschonsie dauerhafter scheint, und durch die gegenseitigeAnziehung der beiden Geschlechter erhöht werdenkann, hat doch nicht diese Menge von Beziehungenvon Berührungspunkten, welche zwei für einanderpassende Fraucnseelen in ihrer Innigkeit finden.Die eine kann ein Stützpunkt des Lebens sein;aber die andre, wenn das Alter der Liebe vorbeiist, bildet nöthiger Weise den Reiz des Lebens.
ZO.
Mit der Ungleichheit der Jahre gibt es keinewahre Freundschaft; eher konnte Liebe statt finden.Dieses sonderbare und leidenschaftliche Gefühlkann Gegensätze vereinen; aber die Freundschaft,verständig und abgemessen, will in Allem Uebcr-einftimmung und Gleichheit.