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Die römisch-hierarchische Propaganda, ihre Partei, Umtriebe und Fortschritte in Deutschland : mit Rückblicken auf die Opposition des Erzbischofs von Köln nach unumstößlichen Thatsachen
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Erzbischof es hauptsächlich auf den Umsturz der deut-schen Univcrsitatsbildung, so weit an ihm lag, ab-gesehen war, und er dadurch darauf hinarbeitete, eineausschließliche Beaufsichtigung in dieser Hinsicht zuerlangen, wenigstens den Versuch dazu machte, har-rend, ob und welche Einwendungen Seitens desMinisteriums der geistlichen und Unterrichtsangele-genheiten wider diese kühnen Versuche erfolgen wür-den. Da dieses anfanglich anscheinend (und viel-leicht auch von ihm von diesem Gesichtspunkte be-trachtet) vom Ministcrio als eine Anmaßung vonminderer Bedeutung angesehen werden konnte, weildas Verdammungsbreve der Hermesischen Schriftenmehr ein reiner Lehrgegenstand der katholischen Kir-che war und nicht in andere Verhaltnisse eingriff,so rechnete er auf keine Einmischung Seitens derStaatsgewalt, vielmehr auf ein stillschweigendes Ge-statten. Allein als ein Anfang, der — wenn still-schweigend gestattet — auch in anderen Rücksichtenfür die Landesuniversitat fernere, nachfolgende Ein-griffe und verderbliche Weiterungen haben konnte,durfte dazu nicht geschwiegen werden, wenn auchDas, was das Ministerium in dieser Hinsicht anord-nend zur Publicitat brachte, mit den erzbischöflichenSchritten Hand in Hand zu gehen schien, und mankein öffentliches Aergerniß in dieser sonst für denStaat irrelevanten Angelegenheit geben zu wollenbeabsichtigte.