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Die römisch-hierarchische Propaganda, ihre Partei, Umtriebe und Fortschritte in Deutschland : mit Rückblicken auf die Opposition des Erzbischofs von Köln nach unumstößlichen Thatsachen
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aus ging der Weg durch Belgien nach den westli-chen Provinzen Preußens, welche wegen des Obhcrr-schens des Katholicismus die meisten empfänglichenStoffe enthalten. Neben diesem, beiden Ländern derMehrzahl seiner Bewohner nach gemeinsamen Glau-ben rechnete man ebenso richtig auf die übereinstim-mende Sympathie der katholischen Geistlichkeit bei-der Länder. Was diese in den Rhcinlandcn undWestfalen durch ihren Einfluß besonders im Beicht-stuhl wirken konnte für die römische Curie, daraufkonnte mit Sicherheit gerechnet werden, vorzüglichin der Provinz Westfalen, und darin ganz besondersim Münsterlande, dessen Klerus, mehr als in denNheinlanden, in seiner größeren Zahl ohne gebildeteErziehung, ohne Fortschreiten mit der Zeit in demGebiete der Wissenschaft, zu keiner freien und auf-geklärteren Ansicht gelangen konnte, weil er größ-tenteils durch Individuen aus dem Bauern- undniederen Bürgerstande seine Reihen recrutirt und ab-weichend von anderen katholischen Landestheilen we-nige Glieder aus höheren Ständen — mit Aus-nahme einiger Adeligen — zählt, welche sich demtheologischen Studium widmen. Söhne von Dorf-schullehrern, Küstern und Bauern bilden hier denHauptbestandteil des Klerus, die, zum größtenTheile talentlos und mit den geringsten Vorkennt-nissen den Gymnasialcursus beginnend, nach Absol-virung desselben nur eine oberflächliche Gymnasial-