Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
411
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Wenn die falsch gemessenen Stücke größersind, als die wahren, so müssen die Werthevon 6p, 6q u. s. w. positiv seyn; hingegennegativ , wenn die Größen zu klein gemessenworden:

Wir wollen nun untersuchen, wie man aufeine bequeme Weise, in jedem Falle das Ver-hältnis zwischen den Fehlern, oder zwischenden Wcrlhen von 6p, 6g, 6<) u. s. w. in ei»nem Dreyecke bestimmen könne; und da 6p,6g, 6() u. s. w. in Absicht der Größen p,g, (), selbst, als sehr geringe angenommenwerden, so können wir dazu, die zu Anfangedieses Buches beygebrachten Formeln (Trig.S. XXV. w.) für die Aenderungcn der Pro-ducta Quotienten u. s.w. mit Nutzen gebrauchen.

Aufgabe»

tz. 2O?. In einem Dreyecke ?()U.sind gemessen worden; die beydenWinkel ?, (), und die Grundlinie r,man verlangt zu wissen, um wie vielsich eine von den beyden übrigen Sei-len, z. E. p, verandere, wenn dieGrößen ?, <), r, etwas falsch gemes-sen worden.

Aufl. I. Man verlangt also in dem Drey-ecke das Verhalten zwischen den Wer-then 6p, äl), 6?, 6r.

II. Um