Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
407
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4°7

Gesetzt / die Grundlinie eines Dreyecks wäre100 Ruthen, und die bcyden Winkel an ihr128°; man wölke berechnen/ was in ei«ncr von den beyden übrigen Seiten/ z. E. der»jenigen / welche dem Winkel von gegen-überstehet / und die ich u nennen will / für einFehler entstände / wenn man statt der wahrenGrundlinie von Ivo R. z. E. eine von ic>oR. 8 Fuß / statt der wahren Winkel 50° /128°/ die falsch gemessenen 50° 4/; 128° 5^,annähme / und also zum voraussetzte / daß inMessung der Grundlinie ein Fehler von 8 Fus-sen/ in dem einen Winkel ein Fehler von 4//und in dem andern ein Fehler von 5/ began-gen worden wäre/ und zwar daß man die er-wähnten Größen um so viel zu groß gemessenhätte/ so könnte man auf folgende Art verfahren. ^

Man berechne erstlich die Seite a, aus denGrößenic-oR. 8 Fuß; 5c>°4^; 128° 5/° Undhierauf diese Seite u aus den Größen 100 R.;50°; 128°. Beyde Resultate ziehe man voneinander ab / so wird alsdann der Rest / dieFolge der in der Grundlinie und den Winkeln/begangenen Fehler/ in Absicht auf die Seite a.anzeigen.

Wenn ich erstlich aus Ivo Ruthen 8 Fuß,50° 4/; 128° z/die Sclte u berechne/ so finde ich

dieselbe2Z942FußAber aus iooR.;ZO°;i28°;wirdsie2i9FoFuß

Unterschied 992FHC c 4 Hier-