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Diese Methode ist bey Höhenmessungen derBerge vorzüglich zu empfehlen: theils wegenihrer Bequemlichkeit, weil man die StandlinieLI) nach Gefallen annehmen kan, theils auchin Absicht der Genauigkeit, weil man nicht soviel spitzige Winkel zu befürchten hat, beson-ders wenn man die Standlinie ziemlich großannimmt. In den vorhergehenden Aufgabenlagen die Standlinicn mit den auszumessendenHöhen immer in einer und derselben Vertieal-ebene. Dabey wurden also lauter Vertical-Winkel gemessen, um die Höhe daraus zu sin«den Da diese Winkel meistens sehr spitzigausfallen, zumahl wenn die Standpunkte etwa»weit wcgliegcn, so muß man diese Winkel miteiner sehr großen scharfe ausmesscn, wenndie daraus herzuleitenden Bestimmungen eineerträgliche Genauigkeit erhalten sollen.
Ich habe zwar gesagt, daß man die Stand-linie LI) so viel als möglich horizontal anneh,wen müsse. Dies geschah nur wegen der Be-quemlichkeit. Es erhellet aber leicht, daß dieseBedingung nicht nothwendig ist. Gesetzt I)läge um die Höhe Oci höher als L, so brauchtman in obiger Auflösung eigentlich nicht diewahre Entfernung LI), sondern die auf denHorizont rcducirtc Lei, welche man durch Hülfs-mittcl, die wir bereits im vorhergebenden bey,gebracht haben, gar leicht finden kan;
Und