Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
328
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Z28

Auch wird hiebey zum vorausgesetzt, daß dieStandlinie c? eine gerade Lilue sey, oder we-nigstens von ihr so wenig abweiche, daß mauden Fehler ausser Acht lassen kan. Da nun,wenn z. E. Ic? die abhängige Richtung einesBerges verstellete, die letztere Bedingung,meistens nicht statt findet, also sehr selten,langst der Anhöhe, eine betrachtlich große, undgerade Standlinie angenommen werden kan,so wird folgende Aufgabe zu Ausmessung derHöhen bessere Dienste leisten.

Aufgabe.

tz. 195. Aus einer Standlinie, dienicht, wie in vorhergehenden Aufga-ben, mit der auszumessenden Höbe,in einer und derselben Verticalcbeneliegt, die Höhe zu finden.

Aufl. Man nehme XVIII. für dieauszumessende Höhe XI (z. E. eines Berges)eine willkührliche Standlinie LI) an. Hierkan (I) jede Lage gegen XI haben, wenn nurLI) horizontal ist, oder nicht viel davon ab-weicht. Man messe LI) und nenne fie a.

Man stelle sich nun bey L oder I), eineHorizontalebene vor, welche die Verticallinievon der Spitze des Berges, in I durchschneide.

Um