Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
317
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Wenn man frcylich die Unterabtheilungcndes Randes bloß durch Verniere bestimmt, sokan man immer um eben so viel fehlen , alsdie Thcilstriche aus dem Rande selbst unsichersind , ja um doppelt so viel , wenn die Fehlerdes Randes, und die des Vernier auf einer-lei? Seite fallen. Ich bediene mich daherwürklich nicht gerne eines Vernier, und ziehe,wenn es um mehr Genauigkeit zuthun ist, die Micrometerschraube vor, weilich mich durch vielfältige Proben versicherthabe, daß, wenn sie fleißig gearbeitet ist, undohngefahr 6 Umdrehungen derselben einenGrad (auf einem Winkelmesser von etwa 15Zollen im Durchmesser) betragen, man i n A n-sehung ihrer Revolutionen, auf 10Secunden sicher rechnen kan. Denn diese 10See. betragen ohngefahr <0,02 einer Revol.,welche Große man auf dem Umfange der Micro-meterscheibc, noch gut bemerken kan, wenn sieauch nur einen Zoll im Durchmesser hatte. Frcy-lich könnte man sagen, die Micromelcrschraubegehe vielleicht um 10 Secunden leer, d. h. siegreife vielleicht die Alhidadcnregcl in dem er-sten Augenblicke nicht ein, weil etwa dieSchraubengange etwas Spielraum haben.

Aber läßt sich dieser Einwurf nicht nochvielmehr bcy des Hrn. V. Radern und Ge-trieben , machen? Ueberdem habe ich michdurch Erfahrungen versichert, daß eine Mi-cro-