Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
316
Einzelbild herunterladen
 

ZtS

noch mehr Unbequemlichkeiten finden werden,wird die Erfahrung Hrn. V. belehren. Sinddie Schnüre zu schwach gespannt, so geht dieMaschiene leer, sind sie zu stark gespannt, soreiben sie sich, nutzen sich bald ab, nnd manist doch immer nicht sicher, ob alle Thcilc ge>hörig angreifen, zu geschwcigcn, daß einWerkzeug dieser Art sehr zusammengesetzt, be«schwerlich in der Behandlung, und kostbarwird. Und gesetzt auch, das Räderwerk desHrn. Verf. verschaffe einzelne Sccunden, sowird dies doch zu nichts nützen, so lange mannicht die Gradabtheilungen auf dem Randeselbst eben so scharf haben kan. Es wird aberschon ein Werkzeug von l8 bis 20 Zollen imDurchmesser, und der Fleiß eines k-nnsäenerfordert, wenn die Thcilstriche auf dem Randenur bis auf 5 Minute sicher seyn sollen. Aberbey einem Werkzeuge von dieser Größe reichtman mit der gewöhnlichen Micrometerschraubevollkommen aus, die kleinern Theite zu erhal-ten, mit einem Fehler, der immer sehr vielgeringer ist, als welcher in den Gradabthei-lungen des Randes selbst, zu befürchten steht,und das ist doch wohl alles, was man voneinem Micrometer verlangen kan. Gabe esnoch kleinere Thcilc, selbst einzelne Sc-cunden genau an, so wäre dies eine ganzübcrflüßigc Genauigkeit, die mir vorkömmt,als wenn jemand in Pfennigen sparen wolte,und auf Thalcr nicht achtete.

Wenn