SZSÄ ZOK
7. Wenn man wie in (5) den parallactl-schen Winkel bcy 0 nicht unmittelbar messenkan, sondern ihn an der Standlinie
selbst (wie bcy den sogenannten Messungenaus einem Stande verlangt wird) bestim-men will , so hat man eigene hierzu dienlicheWerkzeuge erfunden, welche man Paral-laxenmesser nennen könnte.
8. Man könnte aberdenken, wozu sind neueund eigene Werkzeuge nöthig? Man messe mitdem Astrolabio bcy 8, die beydcn Winkel
L, so hat man auch 0—l8^°—^ — 8» ^
9. Allein man überlege, daß es wegen dergeringen Größe der Standlinic ^8 , thcilsschwer halt, das Werkzeug mit der gehörigenGenauigkeit zu stellen, thcils auch die geome-trischen Winkelmesser von gewöhnlicher Größe,bey weitem nicht die gehörige Scharfe, beyAusmessung dieser Winkel vcrstatten. Densman müßte 8, wenigstens bis auf einigeStrunden genau messen können, wenn manden parallactischen Winkel so genau findenwolte, als beym Gebrauche einer so kleinenStandlinie nothwcndig ist. Wie würde manaber dieses von Astrolabiis, die einen, oderwohl selbst iz Fuß, im Durchmesser hätten,erwarten können? Anderer Hindernisse zu ge-schweige».
U q 10. Man