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IV. Die nothwendigste Erfordernis; ist nur/daß i) die Linien auf dem Glase vollkommenparallel, 2) überall gleich weit von einanderund ;) so zart auf dem Glase verzeichnet sind,daß ihre Dicke nicht nachthcilig ist.
Durch diese drey Vollkommenheiten zeichnensich die Brandcrischcn Micrometer vorzüg-lich aus.
V. Die zweyte Bedingung , daß die Zwi-schenräume der Parallelen vollkommen gleichseyn müssen, ist indessen nicht unumgänglichnothwendig; nur muß man, vermittelst einesZirkels , oder durch andere Kunstgriffe, diekleinen Ungleichheiten der Zwischenräume zuentdecken suchen, und eine Tafel darüber ver-fertigen. Wenn die Parallellinien nicht garzu enge ben einander sind, so ist folgendesVerfahren hinreichend. Es sey XXVI.Ki die eingethcilkc Mittellinie des Mikrome-ters, und Icu, ^k, de tt. s. w. die Zwischen-räume der Parallelen. Man messe nach einemsehr genau einaekheilten Maasstabc, die Wei-ten ka, leb, Zcc, Icö u. s. w , so ist Ick— Icu
ku; Icc — Ick — kc, u. s w. Diese Un-terschiede werden demnach zeigen, ob die Zwi-schenräume uk, bc :c. einander gleich "sind.Nun verfertige man eine Tafel, für die denenZwischenräumen Ica, Ick, Icc u. s. w. zugehö-rige Menge von Minuten und Sccuuden.
Dies