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Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß, wenndie Röhre 5 bis 6 Zoll lang ist, die schicklich-ste Große der Luftblase etwa S oder i Zoll be-tragen muß, und wenn bey diesen Umständendie Libelle gut ausgeschliffen ist, so muß die-selbe aus eine Erhöhung oder Vertiefung von20 Sccunden zuverläßig einen Ausschlag geben,welches eine Genauigkeit ist, die man bey ge-wöhnlichen Höhmmessungen in der practischenGeometrie kaum vonnöthen hat.
IV. Der Weingeist, womit die Röhre ge-füllet wird, muß sehr rein und gut, auch nichtgefärbt fern, und in der Folge der Zeit keinenSatz von Unrcinigkeikcn in der Röhre zurück-lassen. Auch dürfen sich innen an die Röhrenicht Fettigkeit, Staub, oder andere Unreiuig-keiten angesetzt haben.
Wie man eine cylmdrische Libelle mit demFernrohre parallel machen könne.
§. 154. Grunds. I. Wenn die Röhreder Libelle (?ig. X) cylindrisch, und ihre Ä.remithin auch ihre Seitenlinien ob, ep,der Are des Fernrohrs gleichlaufend sind, soerhellet, daß, wenn beyde Aren sich in einergemeinschaftlichen Vcrticalebene befinden, unddie Luftblase «B, oder die Wasserfläche derLibelle in der Mitte der Seitenlinie ek erschei-net, also ek Horizontal steht, alsdann auch die