Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
100
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IOL

festigt, dergestalt, daß das durchgesteckte Fern-rohr XX, der Ebene des Werkzeugs parallelsey (*). m, m, sind Schrauben, die mannach Gefallen anziehen und nachlassen kan;

II. Um die Axe des Fernrohrs genau hori-zontal stellen zu können, so sey? eine gläserne,etwa 6 Zoll lange cylindrische Röhre, die anHeyden Enden genau verschlossen, und mitWeingeist angefüllt wird, so aber, daß eineLuftblase, oder vielmehr ein leerer Raum «6,darum bleibe, wodurch die horizontale Lage,oder die Oberflache des Wassers abgebildetwird. Ich will mm erstlich zeigen, wie dieseLibelle? gehörig mit dem Fernrohre verbundenseyn muß, und um die Beschreibung nicht zuunterbrechen, die nöthigen Erfordernisse einerguten Libelle hernach nachfolgen lassen.

III. lX, s) sind ein paar messingene Hülsen,die die cylindrischc Röhre des Fernrohres ge-nau

(-") Ich habe schon im vorhergehenden (§. ivo)erinnert, daß bey Höhciw.iess,mgen die Kipp-regel nicht mit Vortheil zu gebrauchen sey,sondern daß man in solchem Falle die Vorrich-tung (I Theil V. big. I.XVI)von der Aihidadenregel wegnimmt , und stattihrer ein paar Hülsen auf die Aihidadenregelbefestigt, damit das durchgesteckte Fernrohrder Ebene des Randes parallel werde, undnicht, wie bey der Kippregel, auf und niederbeweglich sey.