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Vermittelst einer guten Wasserwaage läßtsicki doch wohl die Ebene eines solchen Winkel-messers so genau horizontal stellen, daß dieNeigung desselben gegen den Hor-zont, nichtleicht über lv Minuten betragen wird. DerFehler, der bey dieser Neigung begangen wer-den kan, wenn man den schiefen Winkel fürden horizontalen nimmt, kan sich nur alsdannauf 4 bis 5 Minuten belaufen, wenn dasnach einem Objeete gerichtete Fernrohr einenWinkel von 20 Graden mit der Ebene desWerkzeugs machte, welches doch bey Horizon-talvermcssungen äusserst selten vorfällt, undsich durch andere Hülfsmittel (z. E. einenStab, den man zwischen dem Werkzeuge unddem Objeete in eine gerade Linie setzt) oft vermei-den läßt. In den gewöhnlichen Fällen gehtdie Neigung des Fernrohrs nicht leicht übcö2-—Z Grade, und dann ist der Fehler un-merklich , der aus der schiefen Lage des Werk-zeugs zu befürchten steht, und kan sich nur inwenigen Fallen auf z Minute belausen.
Von der Reductiott der Winkel auf denHo rizont handeln ausser den (V. io. und VI)angeführten Schriftstellern auch verschiedene,welche von der Messung eines Grades auf derErde, geschrieben. Auel) kan man darüber Hrn.Leorg. ichnat. 6e Metckurg mllitut. Macke-mat. (Vieimae 1775) Vom. III. Lap. IV.nachlesen.
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